Manfred Sexauer ist tot. Der langjährige Radio- und Fernsehmoderator starb am Sonntagmorgen im Alter von 83 Jahren in einem Saarbrücker Krankenhaus. Zusammen mit Uschi Nerke moderierte Sexauer im ARD-Programm von 1972 bis 1985 insgesamt rund 90 Mal den von Radio Bremen produzierten „Musikladen”.. Am Sonntag ist der Radio- und Fernsehmoderator des Saarländischen Rundfunks (SR) im Alter von 83 Jahren in einem Saarbrücker Krankenhaus gestorben. „Manfred Sexauer war von Beginn an eine der.
Manfred Sexauer (* 2. August 1930 in Baden-Baden; † 20. Juli 2014 in Saarbrücken) war ein deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator, der hauptsächlich beim Saarländischen Rundfunk arbeitete.
Moderator
Manfred Sexauer ließ sich nach dem Abitur als Schauspieler ausbilden und arbeitete anschließend an den Bühnen in Baden-Baden, Freiburg und des Kammertheaters Karlsruhe. 1964 ging er schließlich als Moderator zum Saarländischen Rundfunk, wo er bis zu seinem Ruhestand tätig war.
Ab 1965 moderierte er auf Europawelle Saar (SR 1) die populäre Sendung Hallo Twen, die von Montag bis Freitag um 18.05 Uhr lief und Beat-, Rock- und Bluesmusik aus England und den USA vorstellte, was im deutschen Radio noch ungewöhnlich war. Sexauer entwickelte 1975 Disco Top Ten und 1992 Show-Mix, Sendungen, mit denen er Spenden in Höhe von insgesamt rund 4 Millionen Euro zugunsten der SOS-Kinderdörfer sammelte. Außerdem war er häufig Moderator der Nachtprogramme ARD-Nachtexpress und ARD-Radiowecker im ARD-Hörfunk.
Im Fernsehen wurde Sexauer vor allem durch den Musikladen (1972–1984) bekannt. Er moderierte die von Radio Bremen für das ARD-Fernsehen produzierte Musiksendung mit wechselnden Co-Moderatoren, davon am längsten (1972–1979) mit Uschi Nerke, die von 1965 bis 1972 bereits den Beat-Club von Radio Bremen moderiert hatte. Zudem führte er von 1984 bis 2003 durch die Galas zur Verleihung des ersten deutschen Radio- und Fernseh-Musikpreises, der Goldenen Europa, mit der der Saarländische Rundfunk einmal im Jahr beliebte Musiker und Entertainer auszeichnete.
Ab März 2007 war Sexauer mit seiner Sendereihe Das bleiben Hits live auf Radio Melodie 102.7 FM aus Saargemünd und RMNradio zu hören. Von Oktober bis Dezember 2013 war er auch einer der Moderatoren des Internet-Radios PopStop – Das Musikradio.
Als Schauspieler spielte Sexauer 1971 eine Nebenrolle in der Fernsehserie Fußballtrainer Wulff (Staffel 1, Folge 3).
Sänger
Gemeinsam mit Thomas Gottschalk und Frank Laufenberg bildete er die Musikgruppe G.L.S.-United. Mit dem Stück Rapper’s Deutsch – einer deutschsprachigen Coverversion von Rapper’s Delight – landeten sie im April 1980 auf Platz 49 der deutschen Hitparade. Im Jahre 2010 veröffentlichte er mit der Gruppe decanto die Single Nights in White Satin.
Auszeichnungen
Manfred Sexauer war ab 1989 Träger des Saarländischen Verdienstordens. Für seine Bemühungen um die SOS-Kinderdörfer wurde er mit der Goldenen Ehrennadel der SOS-Kinderdörfer sowie im Jahr 2000 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Die Medienfrauen verliehen Sexauer 1981 den Trostpreis der Sauren Gurke „für seine unermüdliche Betonung weiblicher Vorzüge“ im Musikladen.
Privatleben
Manfred Sexauer lebte mit seiner Ehefrau in Saarbrücken und starb in einer dortigen Klinik knapp zwei Wochen vor seinem 84. Geburtstag. Er wurde auf dem Friedhof des Saarbrücker Stadtteils Güdingen beigesetzt.
Weblinks
- Literatur von und über Manfred Sexauer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Literatur zu Manfred Sexauer in der Saarländischen Bibliographie
- Manfred Sexauer bei IMDb
- Manfred Sexauer bei Discogs
Einzelnachweise
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Annegret KrampKarrenbauer Trauer um TVLegende Manfred Sexauer BUNTE.de
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Zum Tod von Manfred Sexauer Manfred Sexauer, der “Pionier der Popmusik”
MANFRED SEXAUER / Überschrift MANFRED SEXAUER Stock Photo Alamy
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Trauer um die Radio und Fernsehlegende Manfred Sexauer
Original Autogramm Manfred Sexauer (19302014) /// Autogramm Autograph
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Manfred Sexauer
Moderator Manfred Sexauer ließ sich nach dem Abitur als Schauspieler ausbilden und arbeitete anschließend an den Bühnen in Baden-Baden, Freiburg und des Kammertheaters Karlsruhe. 1964 ging er schließlich als Moderator zum Saarländischen Rundfunk, wo er bis zu seinem Ruhestand tätig war.. Quelle: Traueranzeige BZ Freiburg, Online- Trauerportal. Are you a close relative of Manfred? Would you like to manage this memorial? Learn more about managing a memorial Manage Birth 26 Apr 1948 Death 5 Jan 2025 (aged 76) Konigschaffhausen, Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg, Germany Burial Burial Details Unknown Memorial ID 282083488 · View Source Suggest Edits Suggest Suggest Edits.