30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad

by July 28, 2026
7 minutes read

Soraya Esfandiary Bakhtiari served as the Queen of Iran from 1951 to 1958, before divorcing the Shah, Mohammad Reza Pahlavi, and being exiled to Europe, where she became a socialite.. Soraya in childhood with her mother, c. 1935 Soraya was the elder of two children and the only daughter of Khalil Esfandiary-Bakhtiary (1901-1983), [1] a Bakhtiari nobleman and Iranian ambassador to West Germany in the 1950s, and his Russian-born German wife Eva Karl (1906-1994). [2] She was born in the English Missionary Hospital in Isfahan on 22 June 1932. [1][3] She had one sibling, a.

Soraya Esfandiary-Bakhtiary, auch Soraya Esfandiari-Bachtiari (persisch ثریا اسفندیاری بختیاری [soɾæjjɑ ɛsfændijɑɾi jɛ bæχtijɑɾi]; * 22. Juni 1932 in Isfahan, Iran (Persien); † 25. Oktober 2001 in Paris), war von 1951 bis 1958 die Königin von Persien durch die Ehe mit Schah Mohammad Reza Pahlavi von Persien (seit 1935 Iran).

Leben

Bis zur Heirat

Soraya entstammte väterlicherseits einer der vornehmsten persischen Familien. Ihr Vater, Fürst Khalil Esfandiary Bakhtiary (1901–1983), stammte in gerader Linie von der mächtigen Stammesfürstenfamilie der Bachtiaren-Nomaden ab und war von 1951 bis 1961 Kaiserlich-Iranischer Botschafter in Deutschland. Ihre Mutter war die Berlinerin Eva Karl (1906–1994), eine in Moskau geborene Verkäuferin, deren Großvater das russische Waffenwesen reorganisiert hatte. Sorayas Eltern hatten sich während Fürst Khalil Esfandiary Bakhtiarys Studium in Berlin kennengelernt.

Soraya hatte einen Bruder, Bijan Prinz Esfandiary Bakhtiary (1937–2001).

Soraya wuchs in Berlin und Isfahan auf, besuchte Schweizer Internate in Montreux und Lausanne und das Internat Saint James in London. Sie sprach fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Persisch.

Ehe mit Mohammad Reza Pahlavi und Scheidung

Am 12. Februar 1951 heiratete Soraya im Golestanpalast von Teheran Schah Mohammad Reza Pahlavi, den letzten Schah des heutigen Iran. Soraya stand der Titel Königin zu. Erst ihre Nachfolgerin Farah Diba wurde 1967 zur Shabanu (Gattin des Kaisers und damit Kaiserin) erhoben. Während der Ehe mit Schah Mohammad Reza Pahlavi führte sie den Namen Soraya Pahlavi. Nach der Scheidung erhielt sie den Titel einer Prinzessin. Anlässlich eines Besuches des Schahs und seiner Gattin in Deutschland wurde sie mit der „Sonderstufe des Großkreuzes“ des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Am 24. Februar 1955 besuchten der Schah Mohammad Reza Pahlavi und Soraya Hamburg und trugen sich dort in das Goldene Buch der Stadt ein.

Da die Ehe nicht den erhofften Thronerben hervorbrachte, wurde sie am 6. April 1958 aus Gründen der Staatsräson geschieden. Soraya hatte den Iran bereits im Februar 1958 verlassen und war zunächst zu ihren Eltern nach Köln gezogen. Die Scheidung inspirierte die belgische Schriftstellerin Françoise Mallet-Joris, ein Lied zu schreiben (Je veux pleurer comme Soraya – Ich möchte wie Soraya weinen). Es wurde gesungen von Marie-Paule Belle.

Als Königin und spätere Prinzessin war sie oft Thema der Regenbogenpresse, die sie die „Deutsche auf dem Pfauenthron“ nannte. Auch ihre Scheidung wurde von diesen Blättern mit großem Interesse verfolgt; für ein ihr 1961 unterstelltes erfundenes Interview erhielt sie 1973 nach dem Soraya-Urteil 15.000 Mark Schadensersatz.

Leben nach der Scheidung

Soraya war mit dem Regisseur Maximilian Schell und dem Industrieerben Gunter Sachs liiert und lebte auch kurzzeitig in München.

Später ging sie nach Frankreich und begann eine Karriere als Filmschauspielerin. Zuerst war sie in dem Film Three Faces of a Woman zu sehen. Später verliebte sie sich in den italienischen Regisseur Franco Indovina (1932–1972), mit dem sie bis zu seinem Tode liiert war. Nachdem Indovina bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen war und zwei weitere Freunde, der Schweizer Bankier Edmond Artar und der Vicomte Audoin de Barbot sich das Leben genommen hatten, verbrachte sie den Rest ihres Lebens mit Reisen durch Europa. Öffentliche Auftritte scheute sie und verkehrte nur äußerst selten im internationalen Jetset, da sie an Depressionen litt.

Soraya lebte in den letzten Jahren in Paris und erschien hin und wieder in der Öffentlichkeit. Sie hatte keinen Kontakt zur sechs Jahre jüngeren Farah Diba, der dritten Frau des 1980 verstorbenen Schahs, die nach dem Sturz der Monarchie ebenfalls in Paris wohnte.

Tod

Soraya starb am 25. Oktober 2001 in ihrer Pariser Wohnung in der Avenue Montaigne 46. Die Trauerfeier fand am 6. November in der Amerikanischen Kathedrale in Paris statt. Trauergäste waren Prinzessin Aschraf Pahlavi, Prinz Gholam Reza Pahlavi, Henri Philippe Pierre Marie d’Orléans, Victor Emanuel von Savoyen, Barbara von Jugoslawien, Nancy Chopard, Rixa von Oldenburg und Ira von Fürstenberg. Die sterblichen Überreste wurden am 16. November auf dem Westfriedhof in München im Familiengrab beigesetzt. Fünf Tage später wurde ihr Bruder dort ebenfalls beigesetzt.

Der ehemalige Stahlbauunternehmer Martin Glässel – „wahrscheinlich der engste Vertraute und platonische Freund, den Soraya in München hatte“ – erinnerte sich wie folgt an das Begräbnis in München:

Verfilmung

Ihre Zeit als Kaiserin des Iran wurde 2004 von Lodovico Gasparini unter dem Titel Soraya mit Anna Valle sowie Erol Sander und Anja Kruse in der Hauptrolle verfilmt.

Streit um Nachlass

Um ihren Nachlass, dessen Wert mit 4,5 Millionen Euro angegeben wird, wurde bis 2016 gerichtlich gestritten. Das Oberlandesgericht Köln sprach letztlich den beweglichen Teil des Vermögens, u. a. Schmuck und die Einrichtung von Sorayas Pariser Wohnung, drei französischen gemeinnützigen Organisationen zu, die Soraya in ihrem Testament als Erben eingesetzt hatte, falls ihr Bruder Bijan Esfandiary Bakhtiary ohne eheliche Kinder sterbe. Das übrige Vermögen erhielt der Universalerbe von Sorayas Bruder, der nur wenige Tage nach Soraya gestorben war. Er hatte wenige Stunden vor seinem Tod in einer kurzen Notiz seinen Chauffeur und Privatsekretär Hassan F. zu seinem Erben eingesetzt. Dies wurde vom Oberlandesgericht Köln 2016 anerkannt.

Titel

  • Ihre Majestät (Malekeh) die Kaiserin von Persien (1951–1956)
  • Ihre Kaiserliche Hoheit Prinzessin Soraya Esfandiary-Bakhtiary (1956–2001)

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1955: Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Werke

Biografien

  • Soraya Esfandiary: Meine eigene Geschichte (1963)
  • Prinzessin Soraya: Der Palast der Einsamkeit (1991)

Filmografie

  • 1965: Herrscherin der Wüste. Regie: Robert Day, mit Ursula Andress, Peter Cushing, Christopher Lee.
  • 1965: I tre volti (Drei Gesichter einer Frau). Regie: Michelangelo Antonioni und Mauro Bolognini, mit Dino De Laurentiis, Richard Harris, Alberto Sordi. Episodenfilm mit Soraya in 3 Rollen.

Literatur

  • Franz Menges: Soraya. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 24. Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 597–598 (deutsche-biographie.de). 
  • Claude Lanzmann: Soraya, ein Winter auf Capri (Elle, 11. Mai 1959), in: Das Grab des göttlichen Tauchers. Ausgewählte Texte. Übersetzung Erich Wolfgang Skwara. Reinbek: Rowohlt, 2015, S. 129–138

Weblinks

  • Literatur von und über Soraya Esfandiary Bakhtiary im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Soraya bei IMDb
  • Princess Soraya Photo Gallery (englisch)
  • Interview mit Soraya zum Staatsbesuch in Hamburg, 23. Februar 1955, NDR Retro, abgerufen am 21. Februar 2026
  • Folge 5, Staffel 1 der ARD-Reihe Legenden über Soraya (IMDb), erstmals ausgestrahlt 22. Oktober 1998, hier auf YouTube, abgerufen am 21. Februar 2026

Einzelnachweise


30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the

30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad


30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the

30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad


Soraya EsfandiaryBakhtiari — The Movie Database

Soraya EsfandiaryBakhtiari — The Movie Database (TMDB)


Soraya Esfandiari Bakhtiari Princess with the

Soraya Esfandiari Bakhtiari Princess with the Sad Eyes and Her Star


Top 10 Astonishing Facts about Soraya

Top 10 Astonishing Facts about Soraya EsfandiaryBakhtiari Discover


Soraya Bakhtiari the precious jewels of

Soraya Bakhtiari the precious jewels of Iran’s sad eyed princess CNN


Soraya Bakhtiari the precious jewels of

Soraya Bakhtiari the precious jewels of Iran’s sad eyed princess CNN


Soraya Esfandiary Bakhtiari High Resolution Stock

Soraya Esfandiary Bakhtiari High Resolution Stock Photography and


30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the

30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad


30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the

30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad


Portrait de Soraya Esfandiari Bakhtiaria Iranian

Portrait de Soraya Esfandiari Bakhtiaria Iranian women fashion


Persian princess Soraya Esfandiary Bakhtiari coming

Persian princess Soraya Esfandiary Bakhtiari coming out from the


30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the

30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad


30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the

30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad


30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the

30 Portraits of Soraya EsfandiaryBakhtiary, the Princess With the Sad


Soraya EsfandiaryBakhtiari The SadEyed Princess From

Soraya EsfandiaryBakhtiari The SadEyed Princess From Iran Times Now


Tragic life of the 'Princess with

Tragic life of the ‘Princess with the Sad Eyes’ revealed Daily Mail


Fawn Velveteen — Princess Soraya (EsfandiaryBakhtiari)

Fawn Velveteen — Princess Soraya (EsfandiaryBakhtiari) of Iran,…


Image The Wedding Dress Soraya Esfandiary

Image The Wedding Dress Soraya Esfandiary Bakhtiari Blog de


Soraya Esfandiary Bakhtiari 045 Foto stock

Soraya Esfandiary Bakhtiari 045 Foto stock Alamy

Soraya in tenera età con la madre, 1935 circa Figlia di Khalil Esfandiary Bakhtiari (1901-1983), un importante membro della tribù dei Bakhtiari (Farsan) e ambasciatore d’ Iran nella Repubblica Federale Tedesca. La madre, Eva Karl (1906-1994), era un’ebrea tedesca di origini russe [1][2][3]. Aveva anche un fratello, Bijan Esfandiari Bakhtiari (1937-2001). Ricevette un’educazione persiana ed.. Parents Soraya and Bijan Esfandiari Bakhtiari were the children of Khalil Khan Esfandiari-Bakhtiari, and Eva Karl of Germany. Soraya was born in Isfahan on June 22nd, 1932 and Bijan was born 5 years later on 15th of October 1937 also in Isfahan. After the death of their grandfather, Esfandiar Khan (Sardar Asad) 1, Bibi Maryam (Soraya’s grandmother) had sent Khalil to Berlin and her other son.